Handelssysteme

Generell bleibt festzuhalten, dass sich Handelssysteme für den professionellen Börsenhandel in zwei Kategorien einteilen lassen. Man unterscheidet zwischen den manuellen und den mechanischen Handelssystemen. Der allgemeine Börsenhandel wird hauptsächlich mittels solcher Handelssysteme betrieben und führt die am Markt getätigten Handelsabläufe zusammen. Mittlerweile übernehmen dementsprechende Zentralrechner die früheren Aufgaben eines Skrontoführers, der gemäß der jeweiligen Marktlage die Preisfeststellung (Taxe) einzelner Finanzwerte für den Parketthandel ausrief.

Computerbasierende Handelssysteme wie das Handelssystem von www.easytrend24.de werden nicht nur von den professionellen Börsenhändlern und der Börse genutzt, sondern wurden in den letzten Jahren den Privatanlegern zugänglich gemacht. Die Entwicklung des Internets und der Internetplattformen einzelner Onlinebroker begünstigten diesen Prozess. Die Handelssysteme für den Privatanleger unterscheiden sich sehr stark von den Computerbasierenden Handelssystemen der internationalen Börsenplätze.

Manuelle Handelssysteme verfügen über eine einfach Struktur, in welche sich die Marktkomponenten manuell ausführen lassen. Zu dem Vorgang bedarf es keiner Computerunterstützung. Mechanische Handelssysteme beruhen auf komplexen Algorithmen und mathematischen Berechnungen, die nur durch einen Computer verarbeitet werden können. Bedingt durch den Datenanschluss an die Computerbörsen, geben Handelssysteme den Echtzeithandel wieder und beinhalten Kursdaten aus der Vergangenheit. Mit einer erweiterten Programmierung können Handelssysteme zusätzliche Tradingsignale generieren, welche der Anleger für seinen Börsenhandel nutzen kann. Dabei werden bestimmte Kursmuster und Marktbewegungen analysiert.

handelssysteme

Einem Handelssystem liegen verschiedene Handelsansätze zugrunde. Die so genannten Trendfolgeprogramme durchleuchten den Markt nach bestimmten Marktbewegungen. Die jeweilige Kursentwicklung wird nicht als Ganzes betrachtet, sondern wird vom Programm erst dann registriert, sobald ein Trend klar erkennbar ist. Daher nimmt ein Trendfolgeprogramm meist nur die Handelsspitzen auf, so dass der Anleger oft vor dem Erreichen des Höchstkurses seinen Wert verkauft.

Pullback-Systeme nutzen außergewöhnliche Preisbewegungen, die bezüglich der Veröffentlichung marktrelevanter Daten entstehen können. Die daraus resultierenden Marktbewegungen nutzen Händler, um sich günstig in den Markt einzukaufen und um die Finanzwerte wenig später zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen.

Wiederum gibt es Handelssysteme nach Patterns. Auf Grund einzelner Schwankungen des Kursverlaufes zwischen dem Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurs werden Muster herausgefiltert, die Rückschlüsse auf zukünftige Kursverläufe ziehen, da Marktteilnehmer in ähnlichen Situationen analog reagieren.

Handelssysteme, die dem Prinzip des Channel-Breakout folgen, begrenzen den Handel durch einen Minimal- und einen Maximalwert eines Finanzwertes innerhalb eines bestimmten Zeitfensters. Wird der festgelegte Wert überschritten oder unterschritten, handelt der Anleger entweder mit oder gegen die gegenwärtige Kursentwicklung.

Die professionellen Systeme sollten auf einfachen Strukturen basieren und eignen sich für den erfahrenen Privatanleger oder Börsenberater. Selbstredend ist eine ausgearbeitete Anlagestrategie. Unerfahrene Privatanleger sollten Handelssysteme nicht nutzen. Es besteht die Gefahr einen Totalverlust zu erleiden.